Ein paar Stichworte für morgen
12. September 2009
Schafe, Pferde, Geysire, Wasserfälle, Wiesen, Täler, Berge, Trolle, Elfen, Vulkane, Sprühregen, Wind.
(Jetzt müde. Und noch ein Date, später.)
2 Wochen schon.
11. September 2009
Jetzt bin ich schon seit 2 Wochen hier.
Heftig, wie schnell die Zeit vergeht. Die Stadt ist mir inzwischen so vertraut, die Alltagswege (zur Uni, zum Einkaufen etc.) könnte ich blind gehen. Auch die Uni ist längst Gewohnheit.
Bisher kenne ich leider wirklich nur die Stadt an sich, aber morgen machen wir einen Tagesausflug, dahin.
Ich bin wahnsinnig gespannt was mich da erwartet. Vorher gehts noch zum “réttir” – Schafabtrieb, Googlebildersuche zeigt ganz gut, was es ist.
Eigentlich kann ich das ja noch gar nicht sagen/einschätzen, aber R. ist eine Stadt, in der ich leben könnte. Für länger. (Ich weiß. A. spielt da mit rein. Aber auch ohne ihn wäre es so.)
Mir gehts gut hier. Richtig richtig gut.
Mutation
9. September 2009
Wenn ich mir den Blog mal anschaue, dann sieht es nach einer Mutation aus.
Vom Island- zum A.-Blog.
Ich weiß noch nicht, wie ich das finde. Ich meine, klar, A. und Island gehört zusammen. Aber irgendwie geht so viel Alltagsleben gerade völlig unter, und das stört mich.
Vielleicht wäre es eine Lösung, wenn ich die A.-Sachen in den alten Blog packe, hm? Aber damit bin ich auch nicht glücklich.
Also, was jetzt? A. darf erstmal bleiben, so.
(Und wenn ich sowieso schon beim Thema bin:
Heute Abend 3. Date. Nach Eisessen und Kino (wurde DVD bei ihm, weil wir uns nicht auf einen Film einigen konnten) jetzt also Essen gehen. )
(Ich glaube, ich bin verliebt. Oder was sonst bedeutet es, dass es sich anfühlt, wie zu Hause ankommen, wenn ich in seine Augen schaue? Was soll es heißen, dass er mir einfach gut tut? Was ist die Bedeutung davon, dass wir zusammen reden und lachen, schweigen und lächeln? Und dass es sich nach nicht mal einer Woche, in der wir uns kennen, schon komisch anfühlt, wenn er nicht da ist?)
Angekommen!
28. August 2009
Alles super.
Flug war gut, Gepäck kam auch an (alle 4 Gepäckstücke insgesamt), Geldautomat am Flughafen war so nett, mir Geld zu geben.
Dann also mit dem Bus bis zum Busterminal, da aussteigen und je nach Hotel/Guesthouse/wie auch immer in kleinere Busse umsteigen.
Irgendwann angekommen, mitten in der Nacht, und so.
Unser Zimmer, das wir bis Donnerstagmorgen haben, ist winzig, 10m² zu zweit mit Etagenbett ist alles andere als toll, aber machbar.
Unser Vermieter scheint total nett zu sein, wir durften auch schon ganz kurz ins Appartment gucken, in dem wir dann ab Donnerstag wohnen – riesig!
Trotzdem erscheint das alles noch sehr unwirklich und bis mein Kopf in der Realität angekommen ist, dauert es wohl noch ein paar Tage.
Noch 22 Stunden und 34 Minuten.
27. August 2009
Ich versuche, völlig ruhig zu bleiben. Oder zumindest so ruhig, wie es irgendwie geht.
Ich sitze im Bett, Laptop auf dem Schoß, Radio im Hintergrund, und spiele Mahjong.
Irgendwie schrecke ich auf, als im Radio dieses Lied läuft.
Everything’s gonna be alright
Und auf einmal glaube ich es. Wirklich. Ich bin überzeugt davon, dass alles gut wird. Irgendwann.
Es ist nicht meine Art von Musik, ich mag den Text nicht, die Stimme nicht – aber diese eine Zeile macht viel aus.
Vielleicht auch deshalb, weil ich vorhin auf dem Balkon stand und Richtung Sonnenuntergang guckte und mir endlich klar wurde, was das für eine Sehnsucht ist, die mich jetzt schon so lange beschäftigt. Die Sehnsucht nach (m)einem Zuhause. Nach meinem Ort. Und wer weiß, vielleicht wird Reykjavík ja genau dieser Ort sein? Wer weiß das schon.
Ich bin also optimistisch und gehe mit dieser Zeile und einem Lächeln in die letzte Nacht hier.
Es wird.
26. August 2009
Mein Koffer ist vollgepackt bis obenhin, wiegt ca. 21 Kilo, dann habe ich noch 9 Kilo für den Rucksack frei, also alles noch im Rahmen.
Das Handgepäck muss ich noch sortieren, damit alles in die Tasche passt.
Alles in Allem werde ich so ca. 37 bis höchstens 40 Kilo Gepäck mitnehmen.
Der Blogversuch hier ist auch erstmal okay, auf Dauer gefällt mir das Design nicht, aber für den Anfang reichts.
Die Spannung steigt mit jeder Minute. Heute ist Mittwoch, heute also noch das Handgepäck packen und ein letztes Mal in die Stadt fahren, ein Paar Schuhe braucht noch neue Absätze. Morgen, Donnerstag, vormittags arbeiten in der Bücherei und dann irgendwie die Zeit totschlagen. Gegen 19 Uhr dann losfahren Richtung Flughafen.
Ich bin SO aufgeregt!
Der Anfang…
26. August 2009
Der Anfang eines neuen Blogs, der Anfang meiner Island-Zeit…
Beides aufregend. Das zweite jedoch eindeutig mehr ^^